Felicia Ullrich über Feedback vs. Beurteilung – So führt man Azubigespräche erfolgreich

HR allgemein 09.07.2026

[00:00:06] Intro: Die HRM Hacks: Tricks, Tipps und Hilfe für Ihre HR-Herausforderungen und HR-Strategien. Denn der Mensch ist der wichtigste Faktor für den Erfolg Ihres Unternehmens.

[00:00:22] Alexander R. Petsch: Glückauf und herzlich willkommen zu den heutigen HRM Hacks. Präsentiert von der Azubi Tech, der Expo für Ausbilderinnen und Ausbilder sowie Verantwortliche im Azubi-Recruiting. Dort geht es um Lösungen für das Azubi-Recruiting und Employer Branding für Azubis, um Lernlösungen für die Ausbildung sowie um die Verwaltung und Organisation von Auszubildenden. Das alles gibt es live in Wiesbaden oder als Onlinekonferenz. Mehr unter www.azubitech.de. Mein Name ist Alexander Petsch, ich bin der Gründer des Instituts und euer Gastgeber. In der heutigen Folge der HRM Hacks spreche ich mit Felicia Ullrich über Hacks, die den Unterschied zwischen Feedback und Beurteilung ausmachen. Felicia Ullrich ist Geschäftsführerin des U-Form Verlags. Wir haben bereits eine, wie ich finde, sehr gelungene Folge zusammen aufgenommen, und zwar zu Hacks für die Eignungsdiagnostik im Azubi-Recruiting. Wer im Azubi-Game unterwegs ist, kann dort gerne einmal reinhören. U-Form ist ein wirklich beeindruckendes Unternehmen: 128 Jahre alt und heute in vierter Generation von Felicia Ullrich geführt. Passend zu unserer heutigen Folge sagt Felicia von sich selbst, sie sei „beurteilungsgeschädigt“. Ich bin sehr gespannt, was es damit auf sich hat. Felicia, schön, dass du heute da bist.

[00:02:01] Felicia Ullrich: Danke, Alexander, dass ich da sein darf.

[00:02:04] Alexander R. Petsch: Ich habe es bereits angekündigt: Du sagst von dir, du seist beurteilungsgeschädigt. Wer hat dich denn so dramatisch falsch beurteilt?

[00:02:15] Felicia Ullrich: Ich habe eine Ausbildung bei der Sparkasse gemacht und bin etwas später in eine Gruppe nachgerückt, weil ich zuvor eine andere Ausbildung abgebrochen hatte. Dadurch hatte ich bereits einen gewissen Sonderstatus. Der Leiter dieser Gruppe war der Ansicht, schon genug Frauen im Team zu haben, und nicht besonders begeistert davon, noch eine weitere dazuzubekommen. Meine erste Beurteilung war wirklich unterirdisch, also ausgesprochen schlecht. Ein Vorwurf, über den ich mich heute noch amüsiere, lautete, ich sei viel zu kundenorientiert. Ich habe mir demnach zu viel Mühe mit den Kunden gegeben, war aber nicht nett genug zu diesem „Zickenverein“ – ich sage das heute einmal so –, also zu den Kolleginnen. Dann habe ich auch noch den kapitalen Fehler gemacht, dass sich einer der damals begehrtesten Männer der Sparkasse in mich verliebt hat. Damit war mein Image endgültig ruiniert. Danach habe ich mich unglaublich schlecht gefühlt und gedacht: Ich kann nichts, ich weiß nichts, und die mögen mich nicht. Das fand ich ganz furchtbar. Diese Erfahrung hat mich wirklich...

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Felicia Ullrich

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Alexander R. Petsch

CEO Chief Enabling Officer

Love to be in HR …. gut vernetzt in der HR Branche. Seit über 18 Jahren leite ich das HRM...

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